Im Jahr 2014 realisierte der österreichische Künstler Bernd Püribauer im Wiener MuseumsQuartier (MQ) die Kunstinstallation „Fukushima Aquarium“. 

Gezeigt wurden für den Cartoonisten typische schwarz-weiße Karikaturen von Meereslebewesen, die durch die Reaktorkatastrophe von Fukushima mutiert waren – etwa ein Fisch, der sich in ein Pferd verwandelt hatte.


Die satirische Arbeit löste Proteste der Japanischen Botschaft aus. Während der Ausstellungsdauer drängte diese in einem Schreiben sowie in einem persönlichen Gespräch mit der MQ-Direktion auf einen Abbruch der Installation. Als Reaktion darauf entschied Püribauer, das Projekt auf einen Militärlastwagen zu verladen und damit auf Reisen zu gehen – als mobiles Kunstwerk und Zeichen künstlerischer Freiheit.