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DIESEL

WATERFUCK

 

„PÜRIBAUERS FUKUSHIMA AQUARIUM“
und die „THE WATER FUCK IS THIS TOUR“

Die 2014 in der Art Box im Innenhof
des Museumsquartier Wien gezeigte Installation
„Püribauers Fukushima Aquarium“ machte die
in Japan im Jahr 2012 durch Atomkraft verursachte
Naturkatastrophe unmittelbar anschaubar
und damit zum Thema.

 

Das Werk wurde innerhalb der zweimonatigen
Laufzeit von tausenden Menschen besichtigt
und rief jedoch auch die japanische Botschaft
auf den Plan, die Japan durch die Installation
angegriffen sah. In einem Brief nannte es
die Vertretung Japans in Österreich „bedenklich“,
dass durch das Fukushima Aquarium der Eindruck
erweckt werde, rund um das Atomkraftwerk würden
aufgrund von kontaminiertem Wasser missgebildete
Fische in großer Zahl vorkommen.
Der Direktor des Wiener Museumsquartiers,
Dr. Christian Strasser, wies in seiner Antwort
aber darauf hin, dass es dem Künstler
um  Übertreibung und Zuspitzung gegangen war,
um mittels der dargestellten Widersprüche
die Betrachter zum Nachdenken anzuregen.

 

Der Versuch der japanischen Botschaft,
das Fukushima Aquarium loszuwerden, bewegte mich
schließlich dazu, das Projekt zu vergrößern und
auf eine neue Grundlage zu stellen:
„THE WATER FUCK IS THIS TOUR“
wurde geboren, das Püribauer Fukushima Aquarium
auf einen acht Tonnen schweren „Monstertruck“
gepackt.

 

In Fukushima fließen seit 2012 täglich
immer noch täglich Tonnen von stark
kontaminiertem Wasser ungehindert in den Ozean!
Der gesamte Pazifik wird damit verseucht.
Neben Medien und Politik bietet vor allem
die Kunst Möglichkeiten, eine breite Öffentlichkeit
zu erreichen. Ich sehe es als meine Verantwortung,
etwas für die Welt unserer Kinder zu tun.
Die Vertuschung, die manche gerne hätten,
werde ich ihnen nicht gönnen.

 

Dieses mobile Mahnmal
als Warnung vor dem ökologischen
Totalschaden wird nun weltweit in vielen
Städten präsent sein.